Am 15. März für eine zügige Sanierung!
5. März 2009 von Achim Hecht |
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Zukunftsorientierte Lernbedingungen für unsere Grundschüler.
Jetzt, sicher. Nicht später vielleicht.
Über Jahre hinweg diskutierte der Gemeinderat in Bischberg kontrovers über ein tragfähiges Konzept zur Unterbringung unserer Grundschüler. Das alte Schulhaus wurde zwischendurch immer wieder notdürftig, teils auf Initiative der Eltern hin, in Stand gehalten.
Um zukunftsorientierte Lernbedingungen für die Schüler zu schaffen, standen als Optionen ein Neubau auf dem Gelände der Hauptschule oder eine Sanierung des Grundschulgebäudes zur Entscheidung.
Eine Lösung, mit der alle leben könn(t)en
Für beide Konzepte wurden viele Argumente ins Feld geführt. Am Ende fiel am 13.03.2008 die Entscheidung im Gemeinderat mit 19:0 für eine grosszügige Generalsanierung eindeutig aus – zugestimmt hat übrigens auch ein Gemeinderat, der jetzt mit Feder führend für das Bürgerbegehren zur Blockade eben jener Sanierung zeichnet.
Dabei wäre das Sanierungskonzept, das in Abstimmung mit der Regierung, Fachleuten, der Schulleitung und der Elternvertretung entwickelt wurde, eine Lösung, mit der alle leben könn(t)en .
Alles nicht wahr?
Die Planungsphase ist inzwischen abgeschlossen, alle beantragten Fördergelder wurden zugesagt und über die Regelsätze hinaus könnten noch zusätzliche Mittel aus dem Konjunkturpaket II in Anspruch genommen werden. Einem sofortigen Beginn der Arbeiten stünde also nichts mehr im Wege.
Alles nicht wahr, meinen die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Grundschulsanierung, bezweifeln die Zusagen der Regierung ebenso wie die Kalkulationen von Planungsbüro und Gemeinde. Die Flugblätter werden immer gelber und der Ton schriller. Fern jeder Realität oder auch nur des Versuchs, die aufgestellten Behauptungen und Mutmassungen belegen zu wollen, wird ein Neubau als naheliegende und schnell umsetzbare Alternative dargestellt.
Zügiger Beginn – oder Stillstand
Analysiert man die Situation aber sachlich, stellt sie sich für den nüchternen Betrachter – unabhängig ob er nun ursprünglich einen Schulneubau oder die Sanierung präferiert hat – doch so dar:
Wenn das Bürgerbegehren scheitert, bedeutet dies einen zügigen Beginn der Grundschulsanierung – ab 2010/2011 ist Unterricht in modernen Räumen möglich.
Eine Mehrheit für das “bessere Schulkonzept” bedeutet hingegen Stillstand und Blockade: Stopp der Planungen für die Grundschulsanierung. Die Gemeinde ist daran gebunden und die Neuplanung müsste auf Grundlage eines Konzeptes erfolgen, das nur eine Minderheit der gewählten Gemeindevertreter will; alle Mittel wären neu zu beantragen.
In der Praxis würde ein Erfolg des Bürgerbegehrens also bedeuten, dass unsere Grundschulkinder mindestens drei weitere Jahre auf angemessene Lernbedingungen verzichten müssen. Und ob überhaupt erneut im nötigen Umfang Fördermittel zugewiesen werden, darf zumindest bezweifelt werden angesichts der absehbaren Entwicklung der Haushalte.
Sicher ist in jedem Fall, dass ein Stopp der Sanierung unsere Gemeindepolitik nicht eben kompetenter und verlässlicher erscheinen liesse.
Bleiben Sie nicht daheim!
Bleiben Sie nicht daheim – nutzen Sie Ihr Stimmrecht am 15. März, um dem eine Absage zu erteilen und sagen Sie JA zum Ratsbegehren für den Baubeginn zur Generalsanierung der Grundschule!
Schon wenn nur 20% der Gemeindebürger für das Bürgerbegehren stimmen, ist das Ergebnis bindend – das heisst, dass bei geringem Interesse an der Abstimmung eventuell schon eine Minderheit den Willen der Mehrheit blockieren könnte.
Lassen Sie das nicht zu – stimmen Sie zweimal für eine zügige Sanierung:

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