Breitband-Glasfasernetz – Grundlage der Zukunft für Bischberg
21. Juni 2010 von Werner Schauer |
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1. Warum ist das Thema so wichtig?
Im kommunalen Wettbewerb entscheidet die Qualität der Kommunikation zunehmend über Standort nicht nur von Firmen, sondern ist auch im privaten Bereich nicht mehr wegzudenken.
In Zukunft ist für die Flexibilisierung der Arbeitswelt, für gleiche Bildungschancen, für den workflow mit der öffentlichen Verwaltung, für moderne Lösungen im Gesundheitswesen, für weltweite Zusammenarbeit in der Industrie bzw. im Handel bis hin zur Mediennutzung im Privatbereich eine Anschlussgeschwingkeit von 50..100 MBit/s nicht mehr weg zudenken.
2. Situation vor Ort?
Betrachtet man die derzeitige Situation in Bischberg, so wird über den mangelhaften, z.T. miserabel langsamen Internetzugang noch dazu mit häufigen Abbrüchen nur geklagt. Für viele ist das ein echtes Problem, weil Unternehmen, aber auch Privatleute Ihre Wohnsitzentscheidung zunehmend vom Vorhandensein einer schnellen Internetanbindung abhängig machen bzw. machen müssen.
Für die Gemeindeverwaltung Bischberg und dem Gemeinderat scheint dieses Thema nicht wichtig genug zu sein.
Bis jetzt gab es viele Gemeinderatssitzungen mit dem Ergebnis: Ja wir müssen was tun. Meiner Meinung nach ist das aber zuwenig. Andere Gemeinden in Bayern bereiten sich hier auf die Zukunft schon anderes vor.
Hier werden Glasfaserleitungen als Hausanschluss vorgesehen. Praktisch bedeutet das, dass in den nächsten Jahren sukzessive die alten Kupferleitungen durch neue Glasfaserleitungen bis zum Endkunden ersetzt werden. Ein Prozess, für den heute schon schrittweise Vorbereitungen getroffen werden müssen wie das Verlegen von einer Glasfaserleitung in den Ortskern von Bischberg. Die Vorraussetzung nicht nur für schnelles DSL sondern für VDSL, Internettelefonie, TV usw. In Bischberg?
3. Können Förderprogramme das Problem lösen?
Nur begrenzt. Es gehört auch Eigenverantwortung der Gemeinde dazu. Glasfasernetze muss man heute wie Straßen- oder Wasserleitungsnetze sehen und behandeln. Es ist eine Investition in die Zukunft, die allerdings schon heute auch den Wiederverkaufswert von Grundstücken beeinflusst.
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